Unser Selbstverständnis


Flow möchte ein attraktives und offenes Netzwerk für junge Stotternde sein. Es bietet einen geschützten Raum zum Austausch mit anderen Betroffenen als Experten in eigener Sache. Dabei wird auch über negative Gefühle und Erlebnisse gesprochen sowie Rückhalt und Motivation in der Gruppe geboten. Das Hauptziel von Flow ist es, die Lebenssituation junger stotternder Menschen zu verbessern.

 

Das passiert in der eigenen lokalen Sprechgruppe. Du gehst nicht zu Flow, du selbst bist Flow! Die Selbstorganisation jeder Gruppe erfolgt individuell, demokratisch und auf freiwilliger Basis. Jeder kann, keiner muss. Das gilt auch für die Gesprächskultur und den Umgang miteinander innerhalb der Gruppe. Jeder darf stottern, solange und so viel er will. Jeder Teilnehmer wird wertgeschätzt und akzeptiert, wie er ist. Gleichzeitig trägt jeder Teilnehmer Verantwortung für sich und die Gruppe.

 

Unsere Vision ist es, dass mittelfristig jeder junge Stotternde in seiner Umgebung eine Flow–Gruppe
besuchen kann und dass die Bekanntheit von Flow derart ansteigt, dass es für junge Stotternde zu einer
Selbstverständlichkeit wird, zu Flow zu gehen. Eine deutschlandweite Vernetzung der einzelnen Flow–
Gruppen findet bereits statt und soll ausgebaut werden.


Flow hat sich im Rahmen und mit Unterstützung der BVSS entwickelt und fühlt sich in der Bundesver-
einigung Stottern & Selbsthilfe verortet.